Sunday, July 18, 2004

Identität und Opern-Air

Zum Jubiläum "15 Jahre Opern Air" durften in Gars nämlich fast hemmungslos die Statisten trippeln, die Fächer flattern - und die malerische Naturkulisse der Burgruine gänzlich hinterm Bühnenbild verschwinden. Man leistet sich erstmals Übertitel, liebäugelt mit einer Überdachung - doch sollte man dabei auch darauf achten, nicht die Identität zu verlieren.
So die Worte des Kritikers in der Presse, womit er vielleicht nicht ganz unrecht hat, nicht?
Im Übrigen hätte sich das Ereignis erst in der zweiten Hälfte gesteigert, und abschließend wird beklagt, dass "der Kitschverdacht, der Puccinis Partitur ohnehin längst begleitet" durch die Inszenierung nur "neue Nahrung" erhielte. Im Vergleich zur Kurier Rezension ein eher negativer Ton diesmal von der Presse.

Hemmungslos darf getrippelt werden [Die Presse]

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